Andrea Durr's Blog

Der Versuch, das Unmögliche möglich zu machen

Meine Freundin und ich versuchten jedoch noch nicht den Kopf in den Sand zu stecken und wollten die Feier retten. Es war ja noch nicht alles verloren. Wir hatten immer noch die Getränke, die uns geblieben sind, von den Gästen hatte auch noch keiner weiter abgesagt und ich hatte noch mein Kleid!

Doch wo sollten wir auf die Schnelle eine neue Lokation herbekommen? Es war nicht einfach, doch es gab noch Hoffnung. Der Onkel unserer Nachbarn war Landwirt, der hatte eine Scheune, wenn wir die leer räumen würden und ausfegen. Kaum hatten wir den Gedanken zu Ende gedacht, waren wir auch schon auf dem Weg zu ihm.

Er hat uns in unserer misslichen Lage sofort geholfen und die Scheune zur Verfügung gestellt, aber nur unter einer Bedingung. Er wollte mit feiern, was natürlich selbstverständlich war.

Und er hatte auch gleich eine Idee für unser Essen, denn sein Schwager hatte einen Pizzadienst, über den wir 25 Familienpizzen bekommen konnten und einen Ghettoblaster konnten wir auch geliehen bekommen. Nicht schön, aber selten!

Somit konnte die Feier steigen. In einer kahlen, aber sauberen Scheune, mit Pizza aus der Hand und Musik von einer CD.
Aber ein Gutes hatte das Ganze. Auch in 50 Jahren, wird man sich immer noch an den Geburtstag erinnern!

13.8.12 16:04, kommentieren

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Wenn es kommt, dann kommt es immer knüppeldick!

Die Polizisten machten ihre Arbeit und nach einer guten Stunde Bestandsaufnahme überbrachten sie uns dann die Hiobsbotschaft.

Wir durften den Raum den Tag nicht mehr betreten. Was für uns nun hieß, wir brauchten einen neuen Raum und eine neue Musikanlage, denn eines steht fest: Ohne Musik keine Geburtstagsparty!

Doch gerade als wir diesen Gedanken zu Ende dachten, klingelte mein Handy. Es war meine Mutter. Sie fragte, ob ich gut gelaunt wäre. Ich kannte meine Mutter zu gut, um zu wissen, dass da etwas nicht stimmte. Und warum sollte mich gerade den Tag mein Instinkt verlassen. Es stimmte etwas nicht!

Meine Mutter, die die gesamten Lebensmittel für das Essen in ihrem großen Kühlschrank untergebracht hatte, hatte ein Problem. Dieses Problem hieß Kühlschrank, denn er war kaputt. Die Lebensmittel waren fast alle nicht mehr brauchbar.

Aber sie riet mir doch, so nett wie sie war: "versuch es doch bei einem Lieferdienst , der wird dir bestimmt weiterhelfen können".

Meine Mutter war so lustig. Wie sollte ich denn bitte einen Lieferdienst dazu bringen, mir innerhalb von 10 Stunden Essen für 80 Leute zu zaubern?

10.8.12 08:52, kommentieren

Ein Unglück kommt selten allein

Was soll ich euch sagen?

Mein Geburtstag war der durchgeplanteste, den ich je gesehen habe. Es war mein 20. Geburtstag. Alles hatte ich organisiert, aber auch wirklich alles. Meine Mutter, eine wirkliche spitzen Köchin sollte ein kalt-warmes Buffet machen. Es sollte ein Nachbar, der nebenberuflich als DJ tätig ist, die Musik machen und meine beste Freundin und ich haben schon einen Tag vorher den Raum geschmückt. Gefeiert werden sollte übrigens in einer alten Schule im Nachbardorf, die ich extra für die Feier, an einem Samstag, angemietet hatte.

Wir hatten alkoholhaltige und alkoholfreie Getränke in Massen und ich wusste, dass einige der 80 Gäste was vorbereitet hatten, damit der Abend ein voller Erfolg wird und man sich noch in 50 Jahren daran erinnert.

Ich hatte sogar ein bildhübsches Kleid für den Abend gefunden. Alles lief perfekt!

Als meine beste Freundin und ich dann allerdings den Samstagmorgen dort eintrafen, nahm das Unglück seinen Lauf.
Die Tür der alten Schule stand sperrangelweit offen. Doch warum? Niemand hatte einen Schlüssel, außer der Reinigungskraft und ich.
Doch als wir hinein gingen, sahen wir, dass derjenige keinen Schlüssel gebraucht hatte. Es wurde eingebrochen! Alles, aber auch wirklich alles war verwüstet. Unsere gesamte Dekoration war kaputt und lag in Fetzen und kaputt auf dem Boden, die Tische waren umgerissen und das Schlimmste, die Musikanlage wurde gestohlen.

Wir riefen die Polizei, die dann auch schnell kam und den Schaden aufnahm.

7.8.12 09:35, kommentieren